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Losung

Losung für Donnerstag, 22. Oktober 2020
Siehe, meine Tage sind eine Handbreit bei dir, und mein Leben ist wie nichts vor dir. Ach, wie gar nichts sind alle Menschen, die doch so sicher leben!
Psalm 39,6

Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium.
2.Timotheus 1,10

© Evangelische Brüder-Unität

Die Protestantische Kirche in Insheim

Die Protestantische Kirche Insheim

Die ersten Ansiedlungen der heutigen südpfälzischen Gemeinde Insheim entstanden an einem leicht geneigten Südhang eines Tälchens, der vom Quodbach in das hügelige Gelände des Oberrheingrabens im Vorfeld des Pfälzer Waldes eingegraben worden ist. Hier entwickelte sich in geschützter Lage eine dörfliche Siedlung. Diese muss zu Beginn des 16. Jahrhunderts - eine Inschrift im Clockenstuhl nennt die Jahreszahl 1518 - eine Kirche erhalten haben.

Die heutige protestantische Kirche mit ihrer schiefergedeckten graublauen, hoch in den Himmel weisenden Turmhaube verleiht zusammen mit der katholischen Kirche St. Michael als eindrucksvolle Silhouette vor dem Hardtgebirge, umgeben von Rebflächen, der Gemeinde Insheim ein unverwechselbares Erscheinungsbild.

Über das genaue Baujahr der evangelischen Kirche in Insheim fehlen verlässliche Angaben, sicher ist jedoch, dass bereits 1518 ein neuer Glockenstuhl eingebaut wurde. Die Kirche selbst dürfte also noch wesentlich älter sein.

Im Jahre 1554 wurde sie renoviert, dabei der Turm in seiner damaligen Form erhalten. Das Gebäude wurde 1743—45 von dem kurpfälzischen Hofbaumeister F. W. Rabaliatti umgebaut, so dass es seine heutige Gestalt (Turm - Langhaus - Chorraum) erhielt.

Von 1688 bis 1914 wurde die Kirche als Simultaneum genutzt. Am l. Juni 1914 ging sie in den alleinigen Besitz der Protestantischen Kirchengemeinde über. An der Stelle, an der früher der Hochaltar stand, ist nun ein lebensgroßes Lutherbild zu sehen.

Die Kirche bietet etwa 300 Gottesdienstbesuchern Platz. Besonders bemerkenswert sind die historische Barock-Orgel aus der Mitte des 18. Jahrhunderts und der moderne Taufstein. Dieser wurde 1998 vom evangelischen Frauenbund gestiftet. Gestaltet hat den Taufstein der Jockgrimer Bildhauer Deutsch.

Die Kirche bietet mit dem gotischen Turm und dem Langhaus mit dem Chorraum, die durch acht große mit Rundbogen abschließende Fenster gegliedert sind, in ihren Proportionen einen ästhetischen Anblick und zählt sicher zu den schönsten Dorfkirchen des pfälzischen Raumes.